Schlittenhunderennen in Col des Mosses 2010
 

Schlittenhunderennen in Col des Mosses 2010

Ein Erlebnis in den Bergen

Ein Erlebnis in den Bergen

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Vorletztes Wochenende ging es zum zweiten Mal dieses Jahr an ein Schlittenhunderennen, diesmal nach Col des Mosses im Waadtland.

Wer sich nun fragt, wieso zum Henker man innert kurzer Zeit nicht nur einmal, sondern sogar zweimal an eine solche Veranstaltung geht weiss nicht, was er verpasst. Es ist unglaublich, wie sich die Schlittenhunde auf das bevorstehende Rennen freuen! Für sie geht es auf die Jagd, sie wissen wohl nicht, dass sie lediglich an einem Rennen teilnehmen. Dementsprechend heulen sie rudelweise, sie spüren, dass es bald losgeht und wenn sie erstmal von Ihrem Herrchen oder Frauchen abgeholt werden, gibt es kein Halten mehr. Oft kann man beobachten, wie sie vor lauter Tatendrang Luftsprünge an Ort vollführen und mit ganzer Kraft an der (gesicherten) Leine ziehen. Sie wollen einfach endlich los, los auf die Jagd!

Portraitshooting vor tollem Panorama

Portraitshooting vor tollem Panorama

Ein noch grösserer Teil meiner Begeisterung für diesen Sport stammt von den fantastischen Szenen, welche so ein Rennen ausmachen, die Geschwindigkeit der Gespanne, die Mimik der Musher welche oft von der Anstrengung zeugt aber auch immer wieder von glücklichem Lächeln wenn der Schlitten schnell über die Piste gleitet. Die Menschen haben offenbar mindestens so viel Spass an ihrem Hobby, wie Ihre Tiere. Und früh übt sich, wer einmal ein grosser Musher werden will.

Früh übt sich wer einmal ein grosser Musher werden will

Früh übt sich wer einmal ein grosser Musher werden will

Es lohnt sich auch immer, im Fahrerlager vorbeizuschauen. Im Gegensatz zum gleichnamigen Bereich der Formel 1 ist man beim Schlittenhundesport im Fahrerlager als Zuschauer willkommen und kann nach den Rennen regelmässig den Glückwünschen, erleichtertem Lachen und Liebkosungen für die Hunde aus nächster Nähe beiwohnen.

Liebkosungen

Liebkosungen

Zu guter Letzt soll natürlich das Erlebnis, einen Tag im Schnee zu verbringen, nicht vergessen werden. Am Schluss des Tages geht es mir meist wie manchem Hund – ich will einfach nur Schlafen. Der Muskelkater vom Fotografieren folgt am nächsten Tag – davon werden die Hunde dank regelmässigem Training wohl verschont.

Euer
Sacha

So ein Rennen ist anstrengend

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